„Das hat doch alles keinen Sinn!“ – Wie du negative Gedanken aus deinem Training schmeißt

Jeder kennt sie, jeder hat sie und manchmal sind diese fiesen Dinger verdammt hartnäckig : negative Gedanken.

Gerade im Hundetraining erlebe ich es sehr oft, dass die Leute den Mut verlieren oder schon vorher den Kopf so voll mit Gedanken haben, dass er Tonnen wiegen müsste. Sie starten unter dem Motto: „Wer nichts vom Leben erwartet, wird auch nicht enttäuscht.“. Doch das ist ein großer Trugschluss! Wer nicht an sich glaubt, hat auch keine gute Basis auf die er bauen kann. Die innere Einstellung muss passen, damit das Training gelingt. Doch wie kannst du das am Besten erreichen?

 

1. Denk an das, was schon gut läuft!

Jeder Hund kann etwas schon total toll – jeder! Talente müssen nur entdeckt werden, oft sind sie aber auch sehr offensichtlich. Bobby schafft es seine Intelligenzspielzeuge schneller lösen, als Lucky Luke schießen kann. Bei der Leinenführigkeiposter-316690_1280t macht Paulchen niemand etwas vor, ebenso beim Trösten von Familienmitgliedern, wenn diese traurig sind. Hundebegegnungen sind für Luna ein Kinderspiel, sie wickelt alle um den Finger oder lässt sie links liegen. Emma apportiert jeden Morgen die Zeitung und ist bei Besuch ein echtes Goldstück. Sam bleibt ohne das kleinste Problem mehrere Stunden alleine und schläft genüsslich bis alle wieder Zuhause sind.

Alle diese Hunde können etwas gut, auch dein Hund! Nimm dir Zettel und Stift und schreibe einmal alles auf, was dein Vierbeiner schon verdammt toll macht.

 

2. Lächle mal wieder 😉

So schnell, so einfach und so effektiv. Beim Lächeln schüttet dein Körper Glückshormone aus und du bist automatisch ein wenig besser gelaunt. Natürlich machst du nicht sofort einen Freudensprung, aber wenn du ganz bewusst im Training – gerade in stressigeren Situationen – immer wieder lächelst, wirkt sich das positiv auf deine Wohlfühlbilanz aus.

 

3. Fühl dich nicht als Opfer

Das hat mein Hund eh noch nie geschafft“ oder „wir haben immer Pech bei so etwas“ sind Sätze die niemand gebrauchen kann. Sie vermitteln dir ein Gefühl der Machtlosigkeit und ziehen dich immer weiter runter. Du versuchst dich damit raus zureden und die Schuld bei anderen zu suchen, aber auf lange Sicht ist das keine gute Idee. Es hilft dir nicht weiter anderen Menschen oder Umständen die Schuld an allem zu geben, denn die werden dein Leben nicht für dich ändern.

Du bist dran und musst deine Situation so gestalten, dass das Training euch weiter bringt! Wenn irgendetwas Blödes häufiger passiert, stimmt vielleicht dein Trainingsplan oder Management nicht. Hinterfrage dein Vorgehen und überlege, was du verbessern kannst. Neue Gassistrecke, extra organisierte Trainingspartner, andere Trainingszeiten,… die Liste der Ideen ist lang. Fällt es dir schwer die anderen Möglichkeiten zu erkennen, hole dir Hilfe von außen. Kompetente Trainer oder gut geführte Facebookgruppen können sehr inspirierend sein und dich das Ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachten lassen.
4. Lerne aus Fehlern

Niemand muss perfekt sein, aber du solltest aus dein Fehlern lernen um im Leben glücklicher zu werden. Ganz wichtig: ärgere dich nicht über deine Fehler! Freue dich lieber das du sie erkannt hast du somit für dein weiteres Leben nutzen kannst. 🙂

Patzer, Missgeschicke, Schnitzer – all das sind auch nur Erfahrungen. Und wenn du das nächste Mal in diese oder eine ähnliche Situationen kommst, kannst du auf dieses Wissen zurück greifen und es besser machen. Du hast es selbst in der Hand und kannst Veränderung bewirken – dir und deinem Hund zuliebe.

 

5. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun

Im Hundetraining gibt mehr Trainingsstile und Ansichten als Hunderassen. Hast du einen Lösung für dein Problem, werden mindestens 2 dir davon abraten, 1 den Tierschutz rufen und 7 dir einen anderen Vorschlag unterbreiten. Das ist jetzt vielleicht etwas überspitzt dargestellt, aber in der Realität gibt es nun einmal viele verschiedene Meinungen. 🙂 pinky-swear-329329_1280.jpg

Wenn du dich für den Weg der positiven Verstärkung entschieden hast, umgebe dich also mit anderen Menschen die diesen Weg gehen. Ich habe eine geschlossene Facebookgruppe für meine Kunden. Sie können sich in einem geschützten Bereich austauschen, egal ob im Netz oder bei vereinbarten Trainingstreffen und müssen sich nicht andauernd rechtfertigen warum sie so trainieren.

Vielen hilft es zu sehen, dass auch noch andere Hunde Baustellen haben und weit entfernt sind vom Dasein als „der perfekte Begleiter“. In meinen Gruppen wird niemand für seine Fehler oder Unwissen bestraft oder denunziert, im Gegenteil! „Wissen gemeinsam nutzen und weitergeben“ ist das Motto.

Versuche also dich mit Menschen zu umgeben, die mit euch eure Erfolge feiern und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wenn diese Personen positiv von euch denken, warum du dann nicht auch? 🙂 Schmeiß die Neider, Hater und Besserwisser über Bord und lade die Wegbegleiter ein, die dich konstruktiv kritisieren und dich aufbauen, wenn es notwendig ist.

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