Umzug mit Hund? So geht’s!

Eine neue und hundefreundliche Bleibe ist gefunden, nun steht bald der Umzug vor der Tür. Natürlich gibt es wahre Umzugstalente in der Hundewelt, denen so etwas nichts ausmacht. Mit einer Ruhe nehmen sie alle Veränderungen einfach hin und die neue Wohnung wird bewohnt, als wäre es nie anders gewesen.

Dieser Blogartikel richtet sich an sensible Exemplare, die sich mit Veränderungen eher schwer tun. Damit der Umzug für dich und deinen Vierbeiner so entspannt wie möglich wird, hier ein paar Tipps:

Vorbereitung ist alles!

Hast du schon daran gedacht deinen Hund bei der Steuer ab- bzw. anzumelden? Auch Versicherung, Tasso und Co. brauchen eure neue Adresse.

Kannst du deinen alten Tierarzt weiterhin besuchen oder brauchst du einen neuen? Denk bitte auch daran genug Medikamente im Haus zu haben, falls dein Vierbeiner diese regelmäßig einnehmen muss.

Wasser, Näpfe, Futter und Leinen sollten auch im Umzugschaos stets griffbereit sein.

Reagiert dein Hund schon nervös,wenn du nur ein paar Umzugskartons packst? Dann verschiebe dies bitte so weit wie möglich nach hinten und quartiere deinen Liebling für die „heiße Phase“ lieber aus. Ein paar Tage bei Familie oder Freunden in entspannter Umgebung sind viel sinnvoller, als dieser Dauerstress.

Für viele Hunde reicht es aber meist sie nur für ein bis zwei Tage woanders unterzubringen.

Solltest du keine Betreuungsmöglichkeit für deinen Hund haben, lass ihn am Umzugstag so lange in dem ruhigsten Zimmer (welches als letztes ausgeräumt wird) und/oder lass ihn im Auto warten.

So steht er dir auch nicht vor den Füßen herum und ihr könnt in Ruhe die Möbel tragen. ro_a_15.jpg

Bachblüten und Globuli können ebenfalls unterstützen. Lass dich von einem Tierheilpraktiker beraten und finde heraus welche Mischung für euch das richtige ist. Auch Adaptilprodukte können helfen. Egal ob Halsband, Diffusor für die Steckdose oder Tabletten – teste vorher ihre Wirksamkeit bei deinem Hund.

Ein ganz tolles Hilfsmittel ist die konditionierte Entspannung. Dein Vierbeiner verknüpft beispielsweise ein bestimmtes Lied oder Duft mit relaxen. Das kannst du beim Umzug und in der neuen Wohnung nutzen, durch abspielen der Musik auf deinem Handy oder ein Halstuch, welches nach dem auftrainierten Duft riecht. Infos zum Aufbau findest du hier: klick!

Der erste Eindruck

Wie so oft im Leben sollte dieser auch in der neuen Wohnung positiv sein. Also nicht in die vier Wände gehen, wenn es dort noch aussieht wie bei „Hempels unterm Sofa“. Zumindest die größten und wichtigsten Möbel sollten aufgebaut sein, Näpfe und Körbchen am Endplatz stehen. So erkennt dein Hund gleich: „Hey, die Sachen kommen mir bekannt vor!“

Die neue Bleibe solltet ihr gemeinsam erkunden. Zeig deinem Hund das es total toll ist hier zu sein und er keine Angst haben muss. Sei für deinen Hund da wenn er unsicher ist und gib ihm alle Zeit die er braucht.

Als Unterstützung für diese tollen Erfahrungen kannst du gerne Futter und Spielzeug nehmen. Jedes Zimmer wird nacheinander erforscht und mit tollen Erlebnissen verknüpft. Habt Spaß und nehmt euch viel Zeit dafür. :-)

Regeln und Rituale beibehalten

Wenn ihr bestimmte Rituale habt, führt diese auch in der neuen Wohnung weiter. Feste Gassizeiten, der gleiche Tagesablauf, usw. helfen deinem Vierbeiner sich zu orientieren und anzukommen.

Dein Hund soll nicht auf das Sofa? Dann sollest du auch in der neuen Wohnung konsequent sein. Denn nur weil es die gleiche Couch wie im alten Haus ist, muss diese Regel wieder aufgefrischt werden.

Gleichzeitig kannst du aber auch neue Regeln leichter etablieren. Beispielsweise kann man spezielle Tabu-Zonen aufbauen, denn der Hund war ja noch nicht überall.

Einleben

Der stressige Umzug ist geschafft und so langsam kehrt Ruhe ein. Nun muss sich dein Hund einleben.

Sorge dafür, dass dein Vierbeiner genug entspannen kann und einen Rückzugsort hat. Körbchen, Box oder ähnliches in einem ruhigen Zimmer – möglichst immer an der gleichen Stelle.

Bitte erwarte nicht zu viel von deinem Liebling. So ein Umzug ist ein krasser Einschnitt ins Leben. Gerade das alleine bleiben ist nun vielleicht keine Selbstverständlichkeit mehr!

Achte gerade in den ersten Wochen darauf deinen Hund wieder langsam daran zu gewöhnen, dass er nicht überall hin mit kann. Such dir für Notfälle ein paar mögliche Betreuer für deinen Vierbeiner und hab immer Plan B und C im Kopf.

Die Schwierigkeit Stück für Stück steigern und nicht gleich die vollen vier Stunden alleine lassen so wie früher. Für eine lückenlose Überwachung eignen sich z.B. Kamerasysteme wie der Smartfrog. Damit kannst du live deinen Hund beobachten und schauen ob es ihm gut geht.

Tolle Hilfsmittel auch hier wieder: konditionierte Entspannung, Bachblüten, Globuli und Adaptil.

Ich wünsche euch einen stressfreien Umzug und viel Freude im neuen Lebensraum! :-)

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